Sonntag, 6. Mai 2012

überaktiv ...

Überaktive Kinder...

.. zum großen Teil ist es das Schulsystem,
dieses übervolle Lern-Bildungs-Programm.
Das ständige wechseln in den Themen,
ist wie x Sender gleichzeitig im Kopf.

Der eine Sender läuft noch,
ist noch nicht durch,
noch nicht verarbeitet,
doch die Stunde ist durch.

Eine neue Taste wird gedrückt,
ein neues Programm läuft ab,
im schnellen Wechsel,
im schnellen Durchlauf,
hintereinander,
durcheinander,
ungelöst,
im nur auswendig lernen zu erfassen.

Auf die Schnelle reingestopft,
wie in einen Müllbehälter,
von geistigen Inhalten.
Kein Erwachsener benötigt diese ganze Scheiße
und diese noch im so kurzen,
gedrängten Pensum
zu verarbeiten.

Damit noch klar kommen,
10,11 und mehr Jahre am Stück.
Danach das Arbeitsleben,
auf einen Schlag ganz anders.
Der ganze Müll wird so nicht gebraucht,
nur bei den Kindern muss er so rein?
Nun auch noch die Frühkindliche Bildung,
ist es noch nicht früh genug?

Alles muss schneller werden,
dichter werden,
gestampfter werden,
über aktiv muss man werden,
in diesem Scheißladen von Land,
dass die Kinder immer mehr damit verunstaltet;

Und wenn eins nicht mehr klar kommt,
dann schluck mal schnell Eine,
dann kommste wieder klar
und nach der Schulzeit
verfliegt es sich ja wieder;
weil das meiste e nur geistiger Schrott war,
für nichts zu gebrauchen
als für die Tonne,
alles nur nicht Lebensnah.



April 2012
Renate LutzZü




http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/wp-content/uploads/2012/04/boehm-faz-040412.pdf

Samstag, 28. April 2012

Morgengedanke

Gedanken fallen in die Tiefe,
richten mich nicht auf,
war einmal.

Sehe ihre Gesichter,
ihre Augen,
ihre Worte verschlingen,
nur noch.




29.4.2012
rlz.

Sonntag, 21. August 2011

wenn ..... kein Bild im Traum

Die Auslöser des Burnout-Syndroms können sehr unterschiedlich sein. Meistens liegt die Ursache im beruflichen Umfeld. Mangelnder Respekt, Vertrauensverlust, Überlastung und zu wenig Lohn und Anerkennung können als Beispiele genannt werden.

..........

wenn sich das Ziel verliert und
das Vertrauen

die Last zu schwer und wenig Lohn,
nicht nur in Münzen
die Anerkennung für sich benannt

der Weg verliert sich
zu nichts an Lohn

die Wand die dann auf einmal vor dir stand
versperrt das Ziel
in seiner Sicht

so hat der Sinn sich fort
gerannt
am Ende hat die Hoffnung
so keinen Ton

kein Bild im Traum den Weg erkannt
so steht nichts da
und winkt dir neue Hoffnung ein
nur Hohn

Montag, 4. Juli 2011

Zeitwende

Ein Kreis hat sich geschlossen,
mit der Sehnsucht
nach dem Sinn.

Ein neuer Kreis beginnt,
mit der zerschlagenen Sehnsucht
nach dem Leben.

Die Wellen schlagen hoch,
brechen auf aus der Tiefe
im erbrechen des Versunkenen.

Das Schweigen wollte fliehen,
sich vereinen in gemeinsamen Träumen
die wie Illusionen nun am Boden liegen.

Das Schweigen kam zurück,
zu den gemeinsamen Worten
die kein Gemeinsam in sich waren.




rlz.

Freitag, 24. Juni 2011

„Der Weg“





Der Weg,
er wird weiter gehen,
in Zuversicht
und im Vertrauen.


Gespeichert
erhalten sich Bilder;
der Formen,
den Weg,
so wie er auch besteht
im innersten der Seele. 


Einer Vision gleich
gesellt sich Bild an Bild,
so wie es geschrieben  steht.




24.6.2011 rlz

Montag, 20. Juni 2011

wenn einer will

„Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.“

so zitierte der schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi.



So kam es zu folgenden Gedanken:



Wenn einer will
und nicht kann?

Wenn niemand will,
wer nicht kann?

Wenn einer will
und niemand will!

kann niemand

Der will und
der nicht will!

Wenn einer kann,
dem wird niemand helfen?

So kam es wohl zu diesem Spruch:

„Hilft dir Gott,
so hilf dir selber.“?



rlz. juni 2011