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Mittwoch, 1. Juni 2011

gutes Gedächtnis



Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.

Ernest Hemingway




??

Glück,
ja es ist Glück
das Mittel eines schlechten Gedächtnisses,
man bleibt damit länger gesund?
Doch man kann ein Leben lang nicht nur immer auf die Löschtaste drücken,
weil dieses Glück löscht sich mit der Zeit auch damit aus.

Es sind die Formen der Dinge die unter das schlechte Gedächtnis fallen,
wie schlechte Erfahrungen, somit schlechte Erinnerungen,
die sich löschen und eine Illusion glaubt weiter an ein gutes Glück?

Diese Form erweist sich oft  als eine Art von Selbstbetrug,
weil man stellt nicht fest wenn das Unglück einen weiterhin begleitet
und wieder vor dir steht,
so weicht man ihm auch niemals wirklich aus.

Nun ist diese schlechte Gesundheit da,
die lässt in der alten Form nicht mehr weiter mit sich so verhandeln,
außer eine Zeit lang mit Pillen und  deren  Auswirkungen in ihrer Art,
doch auch diese Mittel gehen aus,
so wie ein gesundes Gedächtnis.





rlz.2011

Donnerstag, 7. April 2011

sie balzen wieder und streuen auch Sand in .........

Die Erde schwankt weiter,
rumort,
bricht neu und  neu aus.
Von Leid und Angst begleitet,
die Bilder verdichten sich,
die Erde spricht sich aus.

Das Volk  hat verstanden,
erkennt den Ernst seiner Ängste
als keine Panikmache an.
Drängt nach  seinem Herz,
für  „Wir steigen sofort aus“!

Die Parteien balzen schon wieder,
doch anders als gestern,
heute 180 Grad gedreht.
Die Grünen zwar als Anti-Atom-Partei,
doch dies wird nun zum Kapital,
zum Thema aller Parteien, auch die,
für die es gestern noch kein Thema war.



Sonntag, 9. Januar 2011

vom schweigen und sprechen




Schweigen,
weil es die Sprache verschlägt.
Antworten,
obwohl  nicht ernst genommen.
Hören,
doch ignorieren deren Worte.
Egoismus,
überhören was ihrem Ziel nicht gehört.
Schweigen,
weil es die Sprache verschlägt, …  oder
gehen,
nicht mehr antworten, weil schon zu spät.
Sprechen,
so der Dank besteht, für die Grenzen von
Ehre.



rlz. I.2011

Samstag, 25. Dezember 2010

vom Wort über dem Raum

Aus der Bibel der Worte,
Gesänge vom Ton der Worte.
Weihrauch ist Rauch,
wie Schall und Rauch.

Bilder können die Zeit
nicht einfangen,
sie nur einfrieren,
stehen lassen,
festhalten,
nicht
vergessen lassen,
dieses Wort und
ihr schriftlicher Ton.

Raumbilder ,
Zeit Worte,
wie eine Uhr.
Sie steht im Raum,
läuft und läuft ab,
was bleibt?
Sie steht im Raum.




rlz. 12.2010

Samstag, 18. Dezember 2010

Zeitbilder


Zeitbilder

Jahreszeiten, Bilder und Gefühl
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I. 

Da war diese Stille
in einem klaren Raum,
freies wandern der Gedanken
in sich formende Bilder.
Bilder modellierten sich,
wurden lebendig,
drehten sich in ihren Formen,
bekamen Farben
in sommerlichem Licht.
Der Herbst schon so nah
und doch lebte zuvor in nur
kurzer Zeit, ein doch noch
überlebender Traum.


II. 

Zeit fühlt den Winter,
verschneite Wege,
Kälte verschließt den Boden,
eingefrorene Erde.
Sparsamkeit durchzieht das Land,
Überleben geplant,
Müdigkeit von Frost begleitet,
Last wird abgelegt,
Schneegrenze überwinden
für sich und das Kind.


2.10.07
rlz.



Nur noch Sümpfe

Ich verlasse nun den Weg
dem du folgst,
einsam werde ich lieber
einen eigenen beschreiten.
Mein Blick wird sich
von unserer gemeinsamen
Vergangenheit abwenden,
sie ist nun abgeschlossen,
weil von jeglicher
positiven Wirkung verlassen.
Frag mich nicht mehr,
ich komme nicht mehr zurück,
weil ich sehe in deiner Nähe
nur noch Sümpfe und ein
auswegloses versinken im Dreck.
In deinen ganzen Schlammschlachten
ist kein klares Erkennen mehr,
egal ob Freund, egal ob Feind,
alle schon voll Dreck.


rlz.
09.07

für einen fremden Wunsch

er berichtete aus den Bildern seiner Ferne
brachte seine große Welt in ihre kleine Welt
diese kleine Welt war ein Halt für seinen Anker
seine große Welt war der Wind für ihre Flügel


3.8.2007
rlz.


"an einem einzigen Tag" 

Diese Stille und die Kälte griecht schon Nächtens durch die Straßen.
Die Stuben in einer dich einhüllenden Wärme, sich dort nun rein zu
kuscheln. Geborgenheit in dem Schweigen eines Raumes, der dich
schützend umhüllt.
Dieser Tag  bereitete mir auch einen Abschied, du wo du mich
begleitetest, nun bist du gegangen in deine für mich fremde Welt,
viel
zu fern nun für mich. Du bist gegangen, Tränen in den Augen, über das
Ende unserer gemeinsamen Zeit.
Am Abend kam ein Flüchtender, schnell wieder zurück, hatte seinen
Schlüssel niedergelegt, für einen endgültigen Abschied, so mir nur
kurz zuvor gesagt. Nun sehe ich ihn schon wieder, in den Augen sein
Glück, Zuhause zu sein.



14.9.2007
zü. Rena.Lutz

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für D. 

deine Sorge um deine Gesundheit
gebrochenes Herz
kein Vergessen diesen Schmerz
die Vergangenheit
festgefressen
in Körper, Seele und Geist
Vater beschütze dich
Mutter beschütze dich
finde Frieden
mit den Seelen die gegangen

rlz.2007





ein Tag verflossen
für einen fremden Wunsch
Stunden ausgefüllt
doch dich nicht gefüllt
ein Programm steht
das den Weg versperrt
die Türen verschlossen
der Müdigkeit zu entkommen
dir nur Fremdes gebracht
nun so selber am suchen

24. Aug. 2007



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Sonntag, 12. Dezember 2010

wenn sich alles verändert


Diese Zeit hat sich verändert,
der Pendel hat seinen Rückschlag bekommen,
wandert nun in die andere Richtung, zurück
und nichts läuft wie es mal war.

Gewohntes funktioniert nicht mehr,
nicht einmal mehr der alte Optimismus,
der seinen Schalter verloren hat
und nun stehe ich mit dieser Realität da.

Die Gewohnheit sucht immer noch die alten Straßen,
doch sie wurden aufgerissen und umgegraben,
nun muss ich nach den Sternen schauen
und meine Nächte in ihren Schleiern durchbrechen.

Ein Konzept liegt zwar auf dem Tisch, viele Blätter,
voll der Worte zu viel, sie zu ordnen ist nicht gerade
meine Stärke und so lege ich sie beiseite,
lege sie nach Datum ab und vertraue meiner Intuition.

Abstraktes ist manchmal recht schön,
doch zum orientieren auch oft recht scheiße,
da ist nichts mit „auf den ersten Blick“ und
Papier ist auch geduldig und schläft,
wenn man den Deckel einfach nur zuschlägt.




rlz. 12.Dez. 2010

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Aufdeckungen








Käfige die sich eng aneinander reihen,
zu vielen Pyramiden einer Pyramide.
Käfige die sich auch Schubladen nennen,
mit Rasterfächern und Verbindungstüren,
mit nach oben begrenzter  Schlüsselzahl.
Nun brechen sie immer mehr auf,
die Dächer heben sich zum freien Blick,
die Käfige bleiben für den Experten nur
eine Gitterwahl, die in sich  ab einer
gewissen Höhe, zusammenbricht, wie
ein jedes Bauwerk mit verkorkster Statik
und  flächendeckender StandardQual.
 Steht doch schon am Anfang in der Bibel
und doch haben sie gewagt so zu bauen.


rlz. XII.2010 






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Donnerstag, 4. November 2010

Herzweg

Es ist müde und sucht seine Ruhe und Kraft.
Sein Weg hat es  nur  ausgelaugt und manche Hoffnung zerschlagen.
Hat sich an seinen Illusionen festgehalten und sie wurden doch Weg.
So wurden die vielen Steine am Wegesrand
wie im Traum zu den allerschönsten Blumen,
bis zu jedem Tag, als ein Traum-Licht über so einem Stein,
bis zu seinem  nächsten Stein Licht mal wieder erlosch.
So wurde ihr Licht der Illusionen  mit der Zeit immer sparsamer
und ihre Batterie benötigt  schon so langsam ein Ladegerät.
Um sich an ihm ausruhen und sich noch erholen zu können,
so hat die Traumreisende sich für die Dunkelheit
und seine Schatten im Mondlicht entschieden
und dieser geistigen Hand die wie von Gott sie auch weiter führt,
weil nur der Weg war das Ziel und so auch weiter, so man ihn noch hat.
Danach werden die ganzen Illusionen ehe wieder zu ihrem Traum,
den sie auf ewig auch in ihrem Herzen hat,
auch um in jenes Licht ihres Traumes einmal zurück zu gehen.


rlz. Nov. 2010