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Samstag, 9. April 2011
"von einem erfüllten Tisch" 2008
Sie suchen die Gemeinsamkeit
und befinden sich in einer Leere
von sich selbst.
Sie füllen sich Tag für Tag aus
mit fremden Auslösern die kommen
wie sie kommen.
Sie verlieren in einem nicht eigen sein,
wollen Gemeinsamkeit mit welcher sie
sich selbst nicht können.
Wenn die Stille sich über dir ausbreitet,
du nichts erfassen kannst als dich selbst,
beginnt die Leere sich zu erkennen.
Da steht ein Tisch in einem leeren Raum,
der von nackten Wänden umgeben ist,
es ist nichts darauf.
Nun beginnt diese einsame Zeit mit sich selbst
auf einer Suche zu erkennen wo nichts ist,
was lege ich nun darauf.
Da ist nichts, als diese Enge der Wände
und die Frage nach einem Sinn
den man zum leben benötigt.
So ist man doch nicht da um nur allein zu sein,
um nur mit sich selbst zu grübeln und sich
nicht im handeln zu erheben.
Auslöser können auch gemeinsam sein,
als Dialog von Ich zu einem anderen Ich
in einer erfüllten Gemeinsamkeit.
Ein Dialog der aus dem eigenen Ich auch
in einem anderen Ich verspürt und zu einer
Gemeinsamkeit sich innerlich berührt.
So findet diese Leere ihren Sinn in einem
nicht fremden Dialog, gemeinsam ausgelöst
in welchem diesen Tisch nun erfüllt.
27.9.2008
zü. Rena.Lutz
Donnerstag, 17. März 2011
Geistgeschichten
wenn Worte schweigen
ohne Klang eines Tones
in dir in aller Stille ruhen
und versinken würden
in des Raumes Nichts
ohne erkannt zu werden
ohne erTasten einer Stimme
wären sie niemals Raum
nur ein Nichts von Wellen
die keinen berührten
weil sie niemals auf einer
gemeinsamen Erde ankamen
bei dir in deiner Stille
doch du bist nicht hier
in meinem Raum in dem
ich dich erkennen könnte
in deinem Lebensgewand
für die Zeit die uns bestimmt
hier zu sein ... auch
in der Stille eines Raumes
den wir sonst niemals
gemeinsam finden könnten
um bewußt
seiner Töne zu lauschen
die einer Melodie gleichen
die sehnsüchtig von einem
gemeinsam im Körper spricht
es wird niemals sein
in einer Weite von Nichts.
zü. Rena.Lutz
2008
Montag, 27. September 2010
-2- "egal"
"egal"
redet man sich selber ein
wenn ein Krug zerbrochen
und die Scherben keinen
Sinn mehr zum kleben ergeben
-
"egal"
sagt nun die Trauer
die sich des Bruchs klar ist und
warum sollte man diese Wunden
auch noch zusammenkleben und so tun
..
als würde dieser Krug
noch unsere alten Gefühle fassen
die nicht mehr da sind
"egal"
sagt nun die Trauer
redet man sich selber ein
wenn ein Krug zerbrochen
und die Scherben keinen
Sinn mehr zum kleben ergeben
-
"egal"
sagt nun die Trauer
die sich des Bruchs klar ist und
warum sollte man diese Wunden
auch noch zusammenkleben und so tun
..
als würde dieser Krug
noch unsere alten Gefühle fassen
die nicht mehr da sind
"egal"
sagt nun die Trauer
26.11.2008
zü.Rena.Lutz
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