Freitag, 24. Juni 2011

„Der Weg“





Der Weg,
er wird weiter gehen,
in Zuversicht
und im Vertrauen.


Gespeichert
erhalten sich Bilder;
der Formen,
den Weg,
so wie er auch besteht
im innersten der Seele. 


Einer Vision gleich
gesellt sich Bild an Bild,
so wie es geschrieben  steht.




24.6.2011 rlz

Montag, 20. Juni 2011

wenn einer will

„Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.“

so zitierte der schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi.



So kam es zu folgenden Gedanken:



Wenn einer will
und nicht kann?

Wenn niemand will,
wer nicht kann?

Wenn einer will
und niemand will!

kann niemand

Der will und
der nicht will!

Wenn einer kann,
dem wird niemand helfen?

So kam es wohl zu diesem Spruch:

„Hilft dir Gott,
so hilf dir selber.“?



rlz. juni 2011

Mittwoch, 1. Juni 2011

gutes Gedächtnis



Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.

Ernest Hemingway




??

Glück,
ja es ist Glück
das Mittel eines schlechten Gedächtnisses,
man bleibt damit länger gesund?
Doch man kann ein Leben lang nicht nur immer auf die Löschtaste drücken,
weil dieses Glück löscht sich mit der Zeit auch damit aus.

Es sind die Formen der Dinge die unter das schlechte Gedächtnis fallen,
wie schlechte Erfahrungen, somit schlechte Erinnerungen,
die sich löschen und eine Illusion glaubt weiter an ein gutes Glück?

Diese Form erweist sich oft  als eine Art von Selbstbetrug,
weil man stellt nicht fest wenn das Unglück einen weiterhin begleitet
und wieder vor dir steht,
so weicht man ihm auch niemals wirklich aus.

Nun ist diese schlechte Gesundheit da,
die lässt in der alten Form nicht mehr weiter mit sich so verhandeln,
außer eine Zeit lang mit Pillen und  deren  Auswirkungen in ihrer Art,
doch auch diese Mittel gehen aus,
so wie ein gesundes Gedächtnis.





rlz.2011

Montag, 11. April 2011

Fukushima: Gedicht einer Schülerin


Japan: Gedicht einer Fukushima-Schülerin
+ 07.04.2011 +

„Liebe FreundInnen,

ich möchte das Gedicht einer Schülerin aus Japan (Fukushima) gerne verbreiten, weil es die Wahrheit ist! …
… Und weil ich die Verlogenheit der Politiker, Lobbyisten etc. auch nicht mehr ertrage und die Welt auch für unsere Kinder und deren Kinder noch lebenswert sein soll, mit Ehrlichkeit, Empathie und allem, was menschlich und liebenswert ist! Diese Katastrophe in Japan ist so unvorstellbar schrecklich!
Dieses Gedicht bringt all das zum Ausdruck so gut mit frischen Augen von einer 16-jährigen, dass ich fest davon überzeugt bin, es hat eine sehr wichtige Botschaft auch für Deutsche!

Mit herzlichem Gruß – Koji Mochizuki“
_

Hilf mir,
ich bin eine Schülerin
aus Minami-Soma in Fukushima.
Durch den Tsunami habe ich Freunde verloren,
meine Freunde haben ihre Eltern verloren,
meine beste Freundin steckt in Minami-Soma, weil sie ohne Benzin nicht fliehen kann.
Nur mit Telefon und Email
kann ich sie ermuntern.
Ich kämpfe jetzt mit der Furcht
vor der Radioaktivität.
Ich bin aber resigniert.
Mit sechzehn
Bin ich bereit für den Tod;
Ich fühle den herannahenden Tod.
Wäre ich auch gerettet,
so müßte ich ständig mit der Furcht vor der Radioaktivität leben.
Die Politiker, der Staat,
die Massenmedien, die Experten,
die Bosse des AKW,
sie alle sind Feinde.
Sie alle sind Lügner.
Das Fernsehen berichtet immer weniger über das AKW,
immer dieselbe Szene des Tsunami,
herzlose Interviews durch die Medien,
Beileidsbekundung nur als Lippenbekenntnis,
der Politiker, der den AKW-GAU als „Naturkatastrophe“ bezeichnet.
Politiker, helfen Sie uns mit Ihrem Gehalt und Ihren Ersparnissen.
Hören Sie auf mit dem Luxus und
helfen Sie den Opfern zu überleben.
Nicht nur Befehle erteilen,
nicht nur von sicheren Orten zuschauen,
sondern bitte vor Ort uns helfen!
Wir sind vernachlässigt,
wahrscheinlich wird Fukushima isoliert.
Wir werden vernachlässigt,
wir werden von dem Staat getötet.
Wir Katastrophenopfer werden dem Staat, der uns vernachlässigt hat, nie verzeihen, wir werden ihn immer hassen.
Ich möchte demjenigen, der diesen Zettel gelesen hat, mitteilen:
Sie wissen nicht, wann ein für Sie wertvoller Mensch plötzlich verschwindet. Stellen Sie sich vor, dass derjenige, der jetzt nebenan lacht, plötzlich verschwindet.
Gehen Sie bitte mit ihm behutsamer um,
Unsere Schule, in der wir unsere Jugend verbringen,
ist zur Leichenhalle geworden,
In der Turnhalle, in der wir Sport und Clubaktivitäten treiben, liegen nun die reglosen Toten.
Wie kann ich die Wahrheit möglichst vielen mitteilen?
Wenn auch nur einer diesen Zettel liest,
wäre ich glücklich.
Ich habe mir überlegt und so einen Zettel geschrieben.
Ich entschuldige mich und ich bedanke mich.


_
Zettel mit dem Gedicht:


quelle http://ameblo.jp/tsukiji14/image-10844839979-11132290621.html

Samstag, 9. April 2011

"von einem erfüllten Tisch" 2008






Sie suchen die Gemeinsamkeit
und befinden sich in einer Leere
von sich selbst.


Sie füllen sich Tag für Tag aus
mit fremden Auslösern die kommen
wie sie kommen.


Sie verlieren in einem nicht eigen sein,
wollen Gemeinsamkeit mit welcher sie
sich selbst nicht können.


Wenn die Stille sich über dir ausbreitet,
du nichts erfassen kannst als dich selbst,
beginnt die Leere sich zu erkennen.


Da steht ein Tisch in einem leeren Raum,
der von nackten Wänden umgeben ist,
es ist nichts darauf.


Nun beginnt diese einsame Zeit mit sich selbst
auf einer Suche zu erkennen wo nichts ist,
was lege ich nun darauf.


Da ist nichts, als diese Enge der Wände
und die Frage nach einem Sinn
den man zum leben benötigt.


So ist man doch nicht da um nur allein zu sein,
um nur mit sich selbst zu grübeln und sich
nicht im handeln zu erheben.


Auslöser können auch gemeinsam sein,
als Dialog von Ich zu einem anderen Ich
in einer erfüllten Gemeinsamkeit.


Ein Dialog der aus dem eigenen Ich auch
in einem anderen Ich verspürt und zu einer
Gemeinsamkeit sich innerlich berührt.


So findet diese Leere ihren Sinn in einem
nicht fremden Dialog, gemeinsam ausgelöst
in welchem diesen Tisch nun erfüllt.



27.9.2008
zü. Rena.Lutz

Donnerstag, 7. April 2011

sie balzen wieder und streuen auch Sand in .........

Die Erde schwankt weiter,
rumort,
bricht neu und  neu aus.
Von Leid und Angst begleitet,
die Bilder verdichten sich,
die Erde spricht sich aus.

Das Volk  hat verstanden,
erkennt den Ernst seiner Ängste
als keine Panikmache an.
Drängt nach  seinem Herz,
für  „Wir steigen sofort aus“!

Die Parteien balzen schon wieder,
doch anders als gestern,
heute 180 Grad gedreht.
Die Grünen zwar als Anti-Atom-Partei,
doch dies wird nun zum Kapital,
zum Thema aller Parteien, auch die,
für die es gestern noch kein Thema war.



Dienstag, 5. April 2011

auch Schweigen spricht ....................


Gehe nun in Frieden,
in`s  Licht der anderen Welt
und mach dir keine Sorgen mehr.
Es ist nicht mehr dein Schweigen
und deine Pflicht,
erst recht nicht mehr.
So spricht der Tod dich frei,
von  der Last ihrer Worte,
zu verdrängen.
Im Schweigen zu verharren,
es ging nicht mehr.



rlz. 5.4.2011