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Donnerstag, 17. März 2011
Geistgeschichten
wenn Worte schweigen
ohne Klang eines Tones
in dir in aller Stille ruhen
und versinken würden
in des Raumes Nichts
ohne erkannt zu werden
ohne erTasten einer Stimme
wären sie niemals Raum
nur ein Nichts von Wellen
die keinen berührten
weil sie niemals auf einer
gemeinsamen Erde ankamen
bei dir in deiner Stille
doch du bist nicht hier
in meinem Raum in dem
ich dich erkennen könnte
in deinem Lebensgewand
für die Zeit die uns bestimmt
hier zu sein ... auch
in der Stille eines Raumes
den wir sonst niemals
gemeinsam finden könnten
um bewußt
seiner Töne zu lauschen
die einer Melodie gleichen
die sehnsüchtig von einem
gemeinsam im Körper spricht
es wird niemals sein
in einer Weite von Nichts.
zü. Rena.Lutz
2008
Dienstag, 15. März 2011
"Selbsttäuschung oder Heuchler?" ........... so ist es mit den meisten Aktualitäten dieser Art.
sie schieben alles weit weg
sehr weit weg
tausende von Kilometer
von ihrem Gewissen weg
lassen immer noch glauben
sie hätten nichts damit zu tun
obwohl dieser (..... 8>< ....)
von ihren Schreibtischen aus
mit eingeleitet wurde
rlz.
3.April 2010
18.April 2010
sehr weit weg
tausende von Kilometer
von ihrem Gewissen weg
lassen immer noch glauben
sie hätten nichts damit zu tun
obwohl dieser (..... 8>< ....)
von ihren Schreibtischen aus
mit eingeleitet wurde
rlz.
3.April 2010
18.April 2010
Montag, 14. März 2011
2007 - "es wird nichts mehr so sein"
I.
Neuanfang und gehen ist eins,
kein Rückblick, dem Nebel entrinnen,
vergessen die Bedeutung von einst.
Er ist gegangen, du bist allein,
Schweigen hat sich ausgebreitet,
sein Abschied bringt eine Leere.
II.
Kritiker zerfressen deine Seele,
so nur sie bestimmen
in deiner Zeit,
da deine Gedanken nur ungelebt zerlegt
durch ihre zensorischen Scheren.
III.
Spontan
auf weißen Grund,
eine leere Fläche,
sie ladet ein
alsdann Bild zu sein.
Es war eine spontane Stimmung,
eine Suche nach einer rein weißen Fläche,
Leere die sich ausfüllt,
sich neu begrüßt,
sich wieder mit Hoffnung verbindet -
es kam anders,
es wird nichts mehr so sein.
IV.
Ein Neuanfang ist spürbar,
die Veränderungen zeigen sich in den Träumen
schon bevor er in den Tag erwacht.
Erwachen aus der Vergangenheit,
in einer Gegenwart mit Zukunft und der Seele Sinn
ist der einzige Traum meines Herzens.
24.2.2007
zü. Rena.Lutz
Sonntag, 13. März 2011
2007 - Jahreszeiten, Bilder und Gefühl
I.
Da war diese Stille
in einem klaren Raum,
freies wandern der Gedanken,
dieser sich formenden Bilder.
Bilder modellierten sich,
wurden lebendig,
drehten sich in ihren Formen,
bekamen Farben
in sommerlichem Licht.
Der Herbst schon so nah
und doch lebte zuvor in nur
kurzer Zeit, ein doch noch
überlebender Traum.
II.
Zeit fühlt den Winter,
verschneite Wege,
Kälte verschließt den Boden,
eingefrorene Erde.
Sparsamkeit durchzieht das Land,
Überleben geplant,
Müdigkeit von Frost begleitet,
Last wird abgelegt,
Schneegrenze überwinden
für sich und das Kind.
2.10.07
rlz.
Da war diese Stille
in einem klaren Raum,
freies wandern der Gedanken,
dieser sich formenden Bilder.
Bilder modellierten sich,
wurden lebendig,
drehten sich in ihren Formen,
bekamen Farben
in sommerlichem Licht.
Der Herbst schon so nah
und doch lebte zuvor in nur
kurzer Zeit, ein doch noch
überlebender Traum.
II.
Zeit fühlt den Winter,
verschneite Wege,
Kälte verschließt den Boden,
eingefrorene Erde.
Sparsamkeit durchzieht das Land,
Überleben geplant,
Müdigkeit von Frost begleitet,
Last wird abgelegt,
Schneegrenze überwinden
für sich und das Kind.
2.10.07
rlz.
Samstag, 5. März 2011
Standartverhalten
Ein Recht auf Leben
Ein eigenes
Kein fremdes
Welches nur in ihren Plänen steht
In Büchern die sie geben
Und alle schreiben ab
Weil jedes Wort aus
Urheberrecht besteht
Beantworten Prüfungen
Auswendig
Wo es schon zu lesen steht
Von Expertenhand
Mit seinen Siegeln
Nur von oben
Weil selbst gedacht
Für den Weg nach oben
Wohl nicht besteht
Nur wenn du stolperst
Mal von oben
Ist dir der Tritt so sicher
Wie ein Amen in der Kirche
Und dein Gebet
Ist die Antwort
Auch von oben
Der auf der Leiter steht
Der auf der Leiter steht
rlz.2011
Donnerstag, 3. März 2011
Abgang von der Bühne
Leben aus zweiter Hand,
Struktur einer Gesellschaftsform.
Fremdes als Vorgabe,
vermittelt aus Büchern,
lernen sie Prüfungen,
stopfen sich voll,
auswendig.
Abschreiben geht schneller
im System der Vorgaben,
der Experten,
sie gelten einfach mehr.
So lautet die Frage des Prüfers,
„wo steht es geschrieben“.
Wäre wohl schlauer gewesen,
wie andere,
um einer zu sein
wie jene,
die nur vorgeben.
Die hätten umgeformt,
mit eigenen Worten eingetauscht,
nicht nur abgeschrieben.
Doch „nur“
steht nur geschrieben,
abschreiben ging halt schneller.
Der Titel nur zu sein,
wie sein eigenes Sein;
Auch danach
hilft nur eigen,
da wird nicht nur geschrieben,
da ist nicht nur Schein,
erst nur ein „ab“,
ein Abgang aus erster Hand,
aus aller feinster Sahne.
rlz. 3.März 2011
Dienstag, 1. März 2011
so eine Freud e
Er sprach vom ICH
und vom ÜBERICH
und leben nun im letzteren.
Er hat ihnen gezeigt
wie letzteres funktioniert
und sie haben´s ausgebaut.
Nun ist Ersteres so fern
von vielen.
Entweder sie haben es
gesellschaftlich,
oder wenn es schon keine Rolle
mehr spielt
auf Krankenschein und
als Reha,
bekommen sie`s,
oder auch nicht!
oder auch nicht!
rlz.2.3.2011
Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will. zit. v. Sigmund Freud
Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will. zit. v. Sigmund Freud
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